Arnaldur Indridason – TodesRosen

Der Island-Krimi „TodesRosen“ ist der 2. Fall von Kommissar Erlendur und seinen Kollegen Sigurour Óli und Elinborg von der Kripo Reykjavík. Der Krimi verspricht schon auf den ersten Seiten eine recht verworrene Mordermittlung zu werden, als in einer hellen, isländischen Sommernacht die Leiche eines jungen, nackten Mädchens gefunden wird. Abgelegt auf dem mit Blumen geschmückten Grab des isländischen Freiheitskämpfers Jón Sigurosson.

Foto (1)Niemand scheint dieses Mädchen zu vermissen oder zu kennen. Schnell wird klar, dass das tote, drogenabhängige Mädchen aus der Unterwelt von Reykjavík kommt.

Hilfe bekommt der Kommissar von seiner Tochter Eva Lind, die sich zu seinem Leid ebenfalls zeitweise in diesem Milieu herumtrieb. Jetzt wissen sie auch ihren Namen: Birta.

Langsam aber sicher kommen die Ermittler weiter.  Sie fahren bis in das Heimatdorf des Mädchens und bringen so einiges ans Tageslicht, nicht zuletzt, dass der Tod des Mädchens mit einem viel größeren Fall verbunden ist – verantwortlich für die größte Abwanderung in Islands Geschichte.

Namhafte Persönlichkeiten scheinen in den Fall verwickelt zu sein und gehören zum Kreis der Verdächtigen.

Durch den schmutzigen Krieg großer Immobilienhaie, Rationalisierung der Fischindustrie und den Verkauf der Fangquoten an große Industrien gehen viele Arbeitsplätze verloren. Die Menschen wandern aus den Westfjorden ab. Aber was hat dies alles mit dem Tod des Mädchens zu tun?

 

ISBN: 978-3-404-16345-8