Buchmesse Leipzig – Mehr Besucher und mehr Crossmedia

Leipzig. Das Buch ist definitiv nicht tot. Diese freudige Aussage kann man getrost vermelden. Auch wenn die Buchbranche sich immer mehr vom klassischen Papier hin zum multimedialen Crossmedia entwickelt.

Bücher, iPad und Managas im Mittelpunkt

Klasische Bücherwürmer können sich mit den neuen Tablett-PCs und eBook-Readernicht so recht anfreunden. Es fehlt das Blättergefühl, der Duft des Papiers und der Druckerschwärze. Dieses sind die Ausschlag gebenen Gründe, wenn man die eingeschworenen Bücherfans fragt, warum sie noch klassisch zum gedruckten Buch greifen, auch wenn die elektronischen Ausgaben zahlreiche Vorteile  mitbringen.

 

Auf der Leipziger Buchmesse stellte man aber auch einen Generationenumbruch fest. Junge Menschen greifen eher zur digitalen Ausgabe – oder gerade durch den Hype um Apples iPad wiederum zu Büchern. Apropos Hype: Die Manga und Comic Szene startete einen Angriff auf die ansonsten eher seriöse Branche. Egal wo man am heutigen Messe-Samstag hinschaut, überall verkleidete “Manga Weibchen und Jungs” in feenhaften Outfits – oder auch mal in böse anmaßenden Verkleidungen.

Für die Buchbranche aber ein nicht zu verkennender Trend. Gerade diese hippen Mangas kaufen Comics und Merchandise-Produkte, die das Produktportfolio von Buchhandlungen bereichern und die Nachwuchsleser wieder zu einem Besuch in der Buchhandlung “zwingen” – da geht dann mit Sicherheit das ein oder andere Buch aus dem Nicht-Manga-Sortiment über den Ladentisch.

Am 2. Messetag bereits 2.000 Besucher mehr

Die Leipziger Buchmesse kann im Vergleich zum Vorjahr mehr Besucher begrüßen. Ein erfreulicher Trend, der wiederum zeigt, dass in Deutschland wieder mehr gelesen wird – sei es aus der klassischen und digitalen Bücherwelt.

 

Quelle: Mittelstand-Nachrichten