Carla Berling – Pechmaries Rache

Sie schien das perfekte Opfer.
Lokalreporterin Ira Wittekind stochert in einem gefährlichen Dickicht aus Hass, Intrigen und Mord. Was sind Fakten und was Vermutungen?

Foto: Carla Berling / Heyne

Es war der ideale Ort für ein Verbrechen. Das knietiefe Wasser war eisig. Es wirbelte in schäumenden Strudeln über Kiesel und glitschige Baumwurzeln auf den Tunnel zu, der den Bach unter dem alten Gebäude hindurch leitete. Ein schwarzes Gitter mit fingerdicken Stäben fing Schmutz, Unrat und Äste ab, davor hatten sich Geröll und alte Ziegelsteine zu einem kleinen Wall aufgetürmt. Das Gitter war erst nach der entsetzlichen Tragödie angebracht worden, als könne es verhindern, dass so etwas je wieder geschah. Welch ein Irrtum.

Auf dem Hellberger Hof regiert der Hass: Alle Familienmitglieder sind bis aufs Blut zerstritten. Spätestens seit die dreijährige Angelina im Bach ertrunken ist, weil ihre Großmutter nicht richtig aufgepasst hat. Reporterin Ira Wittekind, die eigentlich mitten in den Hochzeitsvorbereitungen steckt und einen Artikel über den Hof schreiben will, hat von Anfang an ein merkwürdiges Gefühl. Dann sterben zwei weitere Menschen. Und als Ira gemeinsam mit Kommissar Brück recherchiert, stellt sich schnell heraus, dass die Ursachen für die Streitigkeiten auf dem Hof eine Grausamkeit besitzen, die sie sich niemals hätte vorstellen können…

Carla Berling
Pechmaries Rache (Wittekind 5)
Kriminalroman
Originalausgabe
352 Seiten, Taschenbuch, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-453-42252-0
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50 (UVP)
Heyne