Geldanlage für Einsteiger: 3 Bücher, die jeder lesen sollte

Warren Buffetts Erfolgsgeheimnis? Lesen! Schlussendlich liest Buffett rund 500 Seiten in der Woche. Auch Einsteiger, die sich für diverse Geldanlagen interessieren, sollten sich mit Ratgebern, diversen Fachzeitschriften und auch Büchern auseinandersetzen. Es geht dabei nicht um die Frage, was sind CFD, sondern vorweg um Strategien, Tipps, Tricks und Lebensweisheiten. Schlussendlich geht es immer um Informationen, sodass man weiß, welche Entscheidung tatsächlich richtig ist. Amazon listet rund 8.500 Bücher zum Thema „Investment“ – 8.400 Bücher scheinen auf, wenn man auf der Suche nach Büchern ist, die sich mit Aktien befassen. Doch welche Bücher sind tatsächlich empfehlenswert?

Geldanlage für Einsteiger: 3 Bücher, die jeder lesen sollte

Quelle: pixabay.com/Dariusz Sankowski

Philip Fisher: „Common Stocks and Uncommon Profits“ (deutscher Titel: „Die Profi Investment-Strategie“)

Philip Fisher gehörte wohl zu den außergewöhnlichsten Investoren der Welt. Für ihn stand die Qualität im Mittelpunkt – genau deswegen war Fisher auch das genaue Gegenteil von Lynch, der etwa gleichzeitig in 1.000 Aktiengesellschaften investierte. „Common Stocks And Uncommon Profits“ gibt den Lesern einen Einblick über die Herangehensweise Fishers, die einerseits praktisch, andererseits auch recht banal ist. Wer in Aktiengesellschaften investieren will, muss natürlich wissen, welche Projekte demnächst realisiert werden sollen, wie hoch der Umsatz des Unternehmens ist und wie hoch die Gewinne ausgefallen sind oder demnächst ausfallen sollen. Die Herangehensweise von Fisher? Einfach einmal die Kunden, ehemalige Mitarbeiter oder Lieferanten fragen, um am Ende ein Bild zu bekommen, wie es um das Unternehmen bestellt sein könnte. Die Frage, die jedoch den Unterschied ausmacht: Was macht das Unternehmen, was die Wettbewerber noch nicht gemacht haben?

Benjamin Graham: „The Intelligent Investor“ (deutscher Titel: „Intelligent investieren“)

Benjamin Graham war der Begründer des sogenannten Value-Investing und Buffett-Mentor. Wer sich mit Graham auseinandersetzt, der wird sich auch mit den wichtigsten Grundlagen des „Foolishen-Investments“ befassen müssen. Welche Aktien sollten gekauft werden? Wie bewertet man Aktien? Wie verhält man sich richtig, wenn der Markt in die richtige Richtung geht? Wie reagiert man, wenn sich der Markt negativ entwickelt? Zwei Aussagen, die in diesem Buch zu finden sind, sollten unbedingt berücksichtigt werden: Temporäre Preisschwankungen dürfen den Anleger nicht aus der Ruhe bringen; Aktien sollten nur dann erworben werden, wenn das Unternehmen – in den Augen des Anlegers – unterbewertet ist. Benjamin Graham sprach in diesem Zusammenhang immer vom „Margin of Safety“. In dem Buch finden sich auch weitere Regeln, die dem Anleger – ob Amateur, Anfänger oder erfahrener Profi – helfen werden.

Geldanlage für Einsteiger: 3 Bücher, die jeder lesen sollte

Quelle: pixabay.com/Steve Buissinne

Robert Hagstrom – „The Warren Buffet Way“ (deutscher Titel: „Warren Buffet: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie“)

Autor Robert Hagstrom beleuchtet in dem Buch die Strategie des Investors – die Lebensgeschichte, die mitunter auch recht interessant ist, wird nur am Rande behandelt. Doch Anleger, die genauso erfolgreich wie Buffett werden wollen, werden sich vorwiegend lieber mit der Strategie als mit der Lebensgeschichte der „Börsen-Legende“ befassen wollen. Zu beachten ist, dass das Buch vorwiegend auch auf ktionärsbriefen beruht, die von Buffett verfasst wurden. Hier finden sich zahlreiche Tipps und Tricks und auch ein paar Lebensweisheiten. Ein gut strukturiertes und sehr empfehlenswertes Buch, das vor allem Einsteigern empfohlen werden kann.